Schöne neue Welt. Zu Tor Seidels Dubai-Fotografien

Schöne neue Welt. Zu Tor Seidels Dubai-Fotografien

Martino Stierli
24.11.2014

Vorbemerkung des Autors: Der folgende Text wurde ursprünglich auf Einladung des deutschen Fotografen Tor Seidel für dessen soeben im Verlag Hatje Cantz erschienenen Bildband The Dubai verfasst. Was zunächst seinen geregelten Lauf zu nehmen schien, änderte sich kurz vor der Drucklegung, als mir mitgeteilt wurde, bei der arabischen Übersetzung gebe es „Probleme“, weil mein Text „ungewöhnliche Wendungen und Passagen“ enthalte, die nicht einfach ins Arabische zu übertragen seien. Kurz darauf wurde mir von Seiten Tor Seidels beschieden, der Text könne in der vorliegenden Form – auch zu seinem eigenen Bedauern – nicht veröffentlicht werden, da einer der Sponsoren der Publikation ansonsten den Ausstieg aus dem Projekt angedroht habe, weil der Text politisch zu kontrovers sei. Offenbar rechnete man im Falle eines Erscheinens des Texts mit unangenehmen Fragen der Kundschaft im Golfemirat oder gar mit dem Verlust von Kundenbeziehungen. Das Angebot, meinen Text den Vorstellungen des Sponsors anzupassen, lehnte ich als Versuch einer Zensurierung entschieden ab. Ich habe mich entschlossen, den Text hier unabhängig vom Buch zu veröffentlichen. Zum einen, weil er ein paar Antworten auf die Frage liefern mag, wie das Phänomen Dubai fotografisch zu erfassen möglich ist. Zum anderen, weil er die grundlegende Frage nach den Verstrickungen von Politik, wirtschaftlichen Interessen und Kunst aufwirft und damit auch diejenige nach den Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer Autonomie und Integrität.


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Als im Jahr 2009 die globale Finanzkrise das Golfemirat Dubai erreichte und das autokratisch und quasi als Konzern geführte Staatsgebilde nur durch eine kräftige Finanzspritze aus dem ölreichen Abu Dhabi vor dem Kollaps gerettet werden konnte, machte sich in der westlichen Öffentlichkeit eine Stimmung zwischen stiller Genugtuung, leiser Schadenfreude und offener Häme breit. Die rasante bauliche Entwicklung Dubais innerhalb weniger Jahrzehnte von einer kleinen Perlenfischersiedlung zu einer futuristischen Millionenmetropole erschien vielen als unnachhaltig und fehlgeleitet, wortwörtlich auf Sand gebaut, als ein hohler Gigantismus eines außer Rand und Band geratenen Investitionswahns. Tatsächlich machten in der Folge zahlreiche Pressebilder die Runde, in denen gigantomanische Bauprojekte, zu einem abrupten Zwischenhalt gezwungen, einer ungewissen Zukunft entgegenblickten. Aus der Sicht der vorübergehend wieder entdeckten Tugend der (finanziellen) Austerität konnte so etwas auf Dauer nicht gut gehen, und nun hatte man eben die Quittung erhalten.
  Zu den ökonomischen und ökologischen Argumenten gesellten sich moralische dazu: War es nicht verwerflich, dass dieser Fiebertraum einer schönen neuen Welt in entscheidendem Maße auf der schamlosen Ausbeutung einer weitgehend entrechteten Heerschar von  Wanderarbeitern aus Südasien gebaut war? Die in Dubai und anderen Golfstaaten betriebene moderne Form der Leibeigenschaft ist kaum verträglich mit dem Bild einer zukunftsorientierten und technologisch fortschrittlichen Gesellschaft, wie es uns die Hochglanzprospekte und Billboards vormachen, die für Dubai als modernes globales Handelszentrum des 21. Jahrhunderts werben. Hinter seinen aufpolierten Oberflächen verfügt Dubai über eine weit weniger attraktive dunkle Seite, die der Besucher jedoch kaum je zu Gesicht bekommt. In der Tat fällt es leicht, Dubai und das politische und ökonomische System, auf dem es beruht, zu kritisieren.[1] Unbequem ist dabei lediglich der Gedanke, dass das Modell Dubai wohl primär deswegen so leidenschaftlich verachtet und gehasst wird, weil es mit seiner phänomenalen Dynamik den westlichen Industriegesellschaften einen Spiegel ihrer eigenen unausgesprochenen Aspirationen vorhält.
  Die in diesem Band versammelten Aufnahmen des deutschen Fotografen Tor Seidel sind in den Jahren 2008 bis 2014 entstanden und erstrecken sich somit auf die Zeit vor, während und nach der Finanzkrise, die Dubai 2009 mit voller Wucht erfasste. Seidels Fotos sind damit gewissermaßen Dokumente einer ökonomischen Extremsituation. Sie legen von den Auswirkungen dieser Situation auf die stadträumlichen und topologischen Gegebenheiten vor Ort Zeugnis ab. Allerdings wäre es zu kurz gegriffen, Seidels Fotografien als einfache Zeitdokumente oder als quasi-wissenschaftliche Instrumente einer visuellen Stadtanalyse zu qualifizieren, obschon sie dies natürlich durchaus auch sind. Vielmehr möchte ich vorschlagen, diese eindrucksvollen, digital aufwendig nachbearbeiteten Fotos als bildkünstlerische Auseinandersetzung mit den Bildästhetiken und den visuellen Codes zu lesen, deren sich das »offizielle« Stadtbild Dubais in seinen bekannten suggestiven Visualisierungen bedient. Indem sich Seidel bewusst mit solchen Strategien der visuellen Verführung beschäftigt und diese in seinen eigenen Bildern konterkariert, schafft er Raum für eine kritische Reflexion, die einzulösen jedoch ganz dem Betrachter überlassen bleibt. Seidels Fotografien bieten sich zunächst durchaus einer ästhetisch motivierten Betrachtung an. Die subtilen Irritationen in seinen Bildkompositionen jedoch eröffnen jenen kritischen Diskursraum, den die offiziellen Stadtbilder in der Regel überstrahlen wollen.
  Irritationen solcher Art bilden etwa die zahlreichen Aufnahmen von Baustellen ambitionierter Bauprojekte, die ganz offensichtlich im Zeichen der Finanzkrise gestoppt wurden. (Abb. 1) Die halbfertigen Objekte schweben in einem merkwürdigen Zwischenzustand zwischen herbeigesehnter Fertigstellung und vorweggenommener Ruine. Dem Prozesshaften, das den ästhetischen Reiz der Baustelle maßgeblich ausmacht, hat hier eine unsichtbare Hand abrupt Einhalt geboten. Es droht, noch vor der Vollendung, dem vorzeitigen Verfall preisgegeben zu werden. Inzwischen sind zahlreiche der noch vor der Finanzkrise begonnenen Hochbauten doch noch fertiggestellt worden und Dubai scheint gerade so etwas wie einen verhaltenen zweiten Frühling zu erleben. Auch davon legen Seidels jüngere Aufnahmen Zeugnis ab.

Stierli_DubaiAbb. 1

  Andere Fotografien dagegen muten geradezu postapokalyptisch an; so etwa ein Blick auf die sogenannte Business Bay aus der Vogelperspektive, in dem sich die halbfertigen Betongerippe der Hochhaustürme in einer diffusen Suppe aus Sand und Nebel auflösen. Nicht minder suggestiv ein Foto des 2009 gestoppten Projekts Tijara Town, in dem von rostigen Armierungseisen bekrönte Betonpfeiler aus dem Wüstenboden ragen, aufgelockert von einigen Büschen und Sträuchern, die sich in dieser unwirtlichen Umgebung ein Stück Lebensraum zurückerobern. (Abb. 2)

Stierli_DubaiAbb. 2

Bildern wie diesem haftet etwas Archäologisches an: Die vorweggenommenen Bauruinen erscheinen als Zeugnisse einer untergegangenen Hochkultur, die sich für ihre Monumente eigenartigerweise einen der ökologisch prekärsten Flecken auf der Erdoberfläche ausgesucht hat: die Wüste der arabischen Halbinsel. Dieser Umstand erklärt im Übrigen auch die extreme Künstlichkeit, die Dubai immer wieder vorgehalten wird: Die Stadt in der Wüste ist einem lebensfeindlichen, mitunter aggressiven Ökosystem ausgesetzt, das nur unter fortwährendem Einsatz von Hochtechnologie eingedämmt werden kann. Deswegen ist hier alles bis hin zur Umwelt- und Regionalplanung hochgradig künstlich, vom Menschen modelliert.[2] Nirgends kommt dieser artifizielle Charakter besser zum Ausdruck als in den (Innen-)Aufnahmen eines gigantischen Aquariums in der ebenso gigantischen Dubai Mall oder der Skipiste in der Mall of the Emirates; (Abb. 3) beides Einrichtungen in der Dimension von eigenen kleinen Städten, die mühelos den Sprung vom bloßen Luxuseinkaufszentrum zum vollwertigen Freizeitpark vollzogen haben. Diese Aufnahmen sind zugleich Gegenbilder zu den Bauruinen, feiert doch Dubai darin seinen ungebrochenen Zukunftsoptimismus.

Stierli_DubaiAbb. 3

Fast noch eindrucksvoller ist in dieser Hinsicht ein Bild der zyklopenhaften Brückenpfeiler, die der Erschließung der 2009 gestoppten künstlichen Insel Palm Jebel Ali hätten dienen sollen (dies in einer fernen Zukunft vielleicht aber noch tun werden). (Abb. 4) Dass manches in Dubai für den Augenblick eine Nummer zu groß geraten ist, davon zeugen im Übrigen auch Seidels Aufnahmen riesenhafter Werbetafeln oder Bildboards, die bisweilen dem hiesigen Herrscherkult huldigen, oftmals aber gar keine Botschaft zu transportieren haben. (Abb. 5) So wird das Medium (frei nach Marshall McLuhan) zu seiner eigenen Mitteilung, als endloser Feedback-Loop, der lediglich auf sich selbst verweist, leere Projektionsfläche vergangener und zukünftiger Aspirationen.

Stierli_DubaiAbb. 4

Stierli_DubaiAbb. 5

Die Palm Jebel Ali war nach der erfolgreich fertiggestellten Palm Jumeirah und neben der Palm Deira als ein weiteres durch Landgewinnung angelegtes, künstliches Archipel geplant, das vor der Küste Dubais in den Persischen Golf hinausragt (ein verwandtes, ebenfalls gestopptes Projekt ist The World, eine Gruppe künstlicher Inseln, die aus der Vogelperspektive das Bild einer Weltkarte ergeben). Die Struktur dieser »Palmen« mit ihren langen, beidseits von schmalen Wasserkanälen gesäumten Zweigen ist dem einfachen ökonomischen Interesse geschuldet, mit möglichst geringer Landaufschüttung ein Maximum an zusätzlicher Strandlinie zu gewinnen. Sämtliche der sorgsam wie an einer Perlenkette aufgereihten Villen verfügen somit über ihren privaten Meerzugang. Ihren Namen verdanken die Palmen freilich dem Bild, das sich dem Besucher von der Luft aus gesehen eröffnet. Hier wird recht plakativ mit einem ikonischen Städtebau ernst gemacht, der unter Aufbietung größter technischer Anstrengungen zeichenhaft an das natürliche Wüstenhabitat anklingen soll. Das Beispiel der Palme verdeutlicht, wie sehr Stadtplanung in Dubai aus der entrückten Sicht von oben gedacht und umgesetzt wird. Dieses Modell überträgt dem Planer (bzw. dem dahinter sich verbergenden Auftraggeber, in Dubai also zumeist mehr oder weniger direkt der Herrscherfamilie Muhammad bin Raschid Al Maktums) die Rolle eines Demiurgen, für den Urbanistik und Regionalplanung eine Art abstrakte formale Übung sind. Die Logik dieser Haltung offenbart sich am deutlichsten in den Modellfotos des gigantomanen Dubailand-Projekts, von dem bis dato freilich erst Bruchstücke realisiert worden sind. (Abb. 6)

Stierli_DubaiAbb. 6

In diesem Zusammenhang ist es hilfreich, auf die kritische Differenz zwischen »Milieu« und »Raum« zu verweisen, wie sie der amerikanische Geograf Denis Cosgrove (allerdings in Bezug auf die Landschaft der Vereinigten Staaten) eingeführt hat.[3] Während das »Milieu« die kleinteilige, sozial komplexe Struktur historisch gewachsener europäischer Städte bezeichnet und somit den menschlichen Maßstab mit einschließt, ist der »Raum« für Cosgrove durch Begriffe wie »Vastness« und »Scale« charakterisiert, von abstrakten Begriffen einer technischen Vermessung der Welt. Der Blick aus der Luft steht für dieses abstrakte Planungsverständnis. Er ist auch und gerade in Dubai zu einem Planungs- und Gestaltungswerkzeug geworden, der ganze Landstriche nach der Vorstellungskraft potenter Investoren modelliert.
  Tor Seidels Dubai-Fotografien sind weitgehend menschenleer. Zwar finden sich hie und da Personen, die irgendwelchen Aktivitäten nachgehen: Vorbereitungsarbeiten für das Aufspannen eines Werbeplakats, die Sicherung einer Rennstrecke usw. Die enormen Anstrengungen, die hinter dem Bau und dem Unterhalt dieser imperfekten künstlichen Welt stecken, werden jedoch nicht gezeigt, und die südasiatischen Lohnarbeiter, die den Löwenanteil dieser Arbeiten erledigen, bleiben weitgehend unsichtbar. Diese merkwürdige Absenz macht Seidels Bilder zu Aufnahmen von Tatorten. Menschen sind nicht oder kaum präsent in den Fotos, wohl aber die Spuren, die sie bei ihren Tätigkeiten hinterlassen haben. So laden Seidels Bilder ein zu einer forensischen Rekonstruktion, was sich an diesen Tatorten zugetragen haben mag. Besonders gut gelingt dies in Aufnahmen ärmlicher eingeschossiger, dürftig gekalkter Behausungen der einfachen Bevölkerung, die durch die in den Himmel schießenden Hochhäuser bedrängt werden; Bilder, die den Kampf um Lebensraum in einer von Petrodollars getriebenen Immobilienindustrie anschaulich werden lassen. Oder der Blick auf dürftig möblierte Hochhausdächer, die den unsichtbaren Bediensteten der Apartmentblocks vorübergehend als Wohnung dienen – Spuren einer unbehausten und weitgehend rechtlosen, bloß geduldeten Existenz.
  In der Beschränkung auf die (Re-)Präsentation solcher stadträumlicher Situationen verwehrt sich Seidel jeder moralisierenden Wertung. Die einzelnen Aufnahmen fügen sich zu einer Gesamtschau, die sehr wohl hinter die Kulissen den polierten Marmor- und Glasoberflächen blicken lassen. Eine Bildgruppe allerdings widerspricht dem Gebot der fehlenden menschlichen Präsenz: die Serie »inszenierter« Fotografien, die Seidel als eine Art Kontrapunkte zwischen seine Stadt- und Architekturfotografien setzt. (Abb. 7)

Stierli_Dubai          Abb. 7

Die Figuren sind allesamt in Rückenansicht dargestellt, Staffage vielmehr als individuelle Persönlichkeiten, die sich dem Betrachter als eine Art Identifikationsfigur anbieten. Man scheint derartige Bildrhetoriken aus den Marketingprospekten für Luxuslofts zu kennen. Aber Seidel unterläuft diese Werbeästhetik in seinen Aufnahmen subtil und sorgt damit für eine jener Irritationen, von denen wir bereits gesprochen haben. Eine elegante, weiß gekleidete Dame in einem luxuriösen Interieur beispielsweise scheint zwischen einer Vielzahl von Sitzgelegenheiten vielmehr verloren auf eine unwirkliche Welt hinauszublicken statt sich in ihren eigenen vier Wänden wohlzufühlen. Noch einmal nähert sich Seidel hier dem Thema des Unbehaustseins und des Unheimlichen fotografisch von einer anderen Seite an.
  Zwischen all dem findet sich, Störfaktor und Sinnbild zugleich, eine digitale Montage des Sculpture Waterfall in der Dubai Mall. (Abb. 8) Nur dass die multiplizierte Kunstfigur bei Seidel nicht wie in Wirklichkeit vor Ort den Wasserfall hinunterstürzt, sondern mit ausgebreiteten Armen horizontal über einer unbestimmten Oberfläche zu schweben scheint. Wir denken an den Traum vom Fliegen und an Ikarus, der in seinem Übermut der Sonne zu nah kam und als Strafe für seine Hybris ins Meer stürzte. Avataren gleich, scheinen die perfekten Figuren aber auch das Produkt einer genetischen Manipulation zu sein, ebenso wie Dubai eine Transmutation dessen ist, was wir vormals Stadt nannten. Schöne neue Welt.

Stierli_DubaiAbb. 8

 

[1] Nach wie vor als Standard dieser Kritik darf der bereits vor der Finanzkrise verfasste Text von Mike Davis gelten, »Fear and Money in Dubai«, in: New Left Review, 41 (2006), S. 47–68. Einen guten deutschsprachigen Überblick zur architektonischen, städtebaulichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Diskussion ebenfalls vor der Krise liefert Dubai. Stadt aus dem Nichts, hrsg. von Elisabeth Blum und Peter Neitzke, Basel  2009. Für eine allgemeine Einführung in die Geschichte Dubais sowie die Strategien für künftiges Wachstum siehe Christopher M. Davidson, Dubai. The Vulnerability of Success, New York 2008. Unter der stetig und rasch anwachsenden Forschungsliteratur zur Stadtplanung und Planungstheorie seien stellvertretend erwähnt: Al Manakh. Dubai Guide – Gulf Survey – Global Agenda, Volume 12 (2007), hrsg. von Ole Bouman, Mitra Khoubrou und Rem Koolhaas; Al Manakh 2. Gulf Continued, Volume 23 (2010), hrsg. von Rem Koolhaas, Reinier de Graaf, Iyad Alsaka; Yasser Elsheshtawy, Dubai. Behind an Urban Spectacle, London 2010.

[2] Diesen Gedanken verdanke ich Wolfgang Kemps Ausführungen zu zwei anderen, entschieden »künstlichen« Städten: Las Vegas und Venedig. Siehe Wolfgang Kemp, »Venedig – Las Vegas. Zwei künstliche Städte, zwei künstliche Umwelten und mehrere kunstvolle Annäherungen«, in: Las Vegas – Venedig. Fragile Mythen. Flugbilder von Alex MacLean, München  2010, S. 9–27.

[3] Denis Cosgrove, »The Measures of America«, in: James Corner und Alex S. MacLean, Taking Measures Across the American Landscape, New Haven 2000, S. 3–13.

Abb. 1
Tor Seidel, 25°04‘28“N 55°14‘32“E: Dubiotech, 2013
© Tor Seidel

Abb. 2
Tor Seidel, 25°02‘46“N 55°25‘41“E: Canceled Construction Site, 2014
© Tor Seidel

Abb. 3
Tor Seidel, 25°07‘05“N 55°11‘51“E, Ski Dubai, Mall of the Emirates, 2014
© Tor Seidel

Abb. 4
Tor Seidel, 24°59‘09“N 55°01‘02“E, The Palm Jebel Ali, constr.site on hold since 2009, 2014
© Tor Seidel

Abb. 5
Tor Seidel, 25°10‘47“ N 55°18‘18“E: Mega Billboard, Street 66, 2013
© Tor Seidel

Abb. 6
Tor Seidel, 25° 03‘ 32“ N 55° 14‘ 45“ E: Model of Dubailand, 2011
© Tor Seidel

Abb. 7
Tor Seidel, 25°12‘26“N 55°16‘38“E: The Bar, 2014
© Tor Seidel

Abb. 8
Tor Seidel, 25°11‘42“N 55°16‘47“E: Flight, 2011
© Tor Seidel

Martino Stierli ist designierter Philip Johnson Chief Curator für Architektur und Design am MoMA, New York und hat am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich eine SNF-Förderungsprofessur inne.